Di

13

Dez

2011

......die Ziele für 2012.......

Die Ziele sind noch nicht recht klar...... so weitermachen wie bisher will ich nicht, mit angeschlagenen Sehnen das Jahr durchwursteln, nein danke!

 

Daher Nummer 1: die Sehnen auskurieren, das kann dauern, daher weiterhin kein Lauftraining!

Nummer 2: Will ich mir die Ami-Trainingsmethoden mal ansehen? Bei einem Endurancecorner-Camp oder bei Hunter Allen? Eine Reise in die USA ist halt doch a bissl aufwändig ....

 

Notiz 15.12.2011: A Radl bringst ned umi, Transport/Kosten a Wahnsinn, aber einen Shop mit Verleih hab ich in Tucson schon gefunden, gleich neben dem Airport........

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Mo

19

Sep

2011

Platz 3 im Duathloncup in der M40

Im Duathloncup 2011 bleibt nach der Berücksichtigung der Streichresultate für mich der dritte Platz in der M40......... Am letzten Bewerb in Deutschlandsberg hab ich nicht teilgenommen, wegen des weiten Weges, vor allem aber weil ich noch nicht konkurrenzfähig gewesen wäre, die Achilles vertragen kein Lauftraining.

 

Zufrieden?

Realistisch gesehen war es das Maximum. Hätten alle Mitstreiter vier Resultate in der Wertung wärs nix geworden mit der Trigala. So freue ich mich schon auf einen Ausflug mit meinem Hasen!

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Mo

05

Sep

2011

Powerman-WM und ITU-WM in Zofingen am 4.9.2011 .... done, und nun?

Das  war´s, mein Hauptziel für 2011.... geschafft!

Platz 77 Gesamt (von 314)

Platz 10 in der AK40 (von 52), ich denke, respektabel für eine WM ;-)

Ob´s eine eigene ITU-Wertung für Age Groups gibt hab ich noch nicht herausgefunden?!

 

Die Zahlen:

offiziell: 10km Run/150km Bike/30km Run

(laut Garmin: 9km Run/148,5 Bike/ 27,5km Run)

1 Lauf:    41.22 (Platz 173) (Wechsel: 1.49)

Bike:    4:40.22 (Platz 111) (Wechsel: 1.46)

2 Lauf: 2:13.57 (Platz 42)

 

Vielen Dank Birgit für die Geduld und Unterstützung,

danke Berny für die professionelle sportwissenschaftliche Betreuung, du wolltest mir den Doppelhammer mit Weyer und Zofingen nicht so recht zutrauen?!

 

Auswertung     Zur Galerie

 

Kurzfassung: mit Platz 77 ist man der sechsundsiebzigste Verlierer.... 

Aber ich habe meinen Plan zu 99% umgesetzt, von daher bin ich mit mir im Reinen. Ich war schneller als ich mir vorher ausgerechnet habe, aber auch weil die schweizerische Kilometrierung vor allem auf der Laufstrecke nicht so genau wie deren Uhren ist.

 

Warum bin ich dann nicht uneingeschränkt zufrieden? Vielleicht weil physisch noch angeschlagen? Es war im Endeffekt kein richtiger Spaziergang……

 

Update 7.9.2011, die Langfassung:

Lange Anreise, vorher WOMO einpacken, Birgit hat vorgekocht, das Tiefkühlfach ist voll, Pause irgendwo in Tirol, Abendessen wärmen, ein paar Km mache ich noch.....

schlafen bei einer Raststelle in Hohenems, vorher ein Bier, Österreich schlittert in ein 2:6 gegen Deutschland. Um 9.00 am Samstag bin ich da, Parkplatz suchen, ausgiebig Frühstücken, Gegend mit dem Crosser erkunden, 400 m neben Start/Ziel gibt’s einen kleinen freien Parkplatz, da bleibe ich.

 

Mittagessen, hab zwar keinen Hunger, muß aber runter.

Startunterlagen abholen, Gebäck fürs Frühstück kaufen, mit´n Crosser fahre ich noch auf den Berg um den sich die Laufstrecke dreht. Giftig!

Neben dem Parkplatz ist ein Park, den Rest des Nachmittags vertrödle ich auf der Liege bei Tee und Müsliriegel, lese zum x-ten mal die Taktik aus "Going Long"!

Schon Abend? Also wieder Essen, Hunger? Ich kann auch ohne Hunger richtig reinhauen, ordentlich den Abwasch machen, bin ja eh´ schon ein Großer..... noch kurz zur Pre Race Party, es wird aber schon deprimierend früh dunkel, also rein in die Koje, alle Systeme sind auf „GO“, ich bin relaxed, schlafe gut....... in der Nacht regnet es.... is´ ma Wurscht, das hab ich in Mondsee schon trainiert.

 

Race Day 6.00: kein Regen mehr, herbstlich aber nicht richtig kalt….. gut so.

 

Normales Programm: gescheites Frühstück, Renndress, Verpflegung, Rad, alles OK, einchecken. Minimal aufwärmen, „Hallo Sigi (Bauer), mischt du die Partie heut´ auf?“, auf´s Häusl, bleibt genug Zeit, zum Start.

 

Es geht gleich richtig zur Sache, 1,5km respekteinflößend bergauf, ich saniere mich, „sehr locker“ habe ich mir immer wieder eingebläut, dann ein wenig eben und wieder flott bergab, rund 4,5 km ist so a Runde, 2x zu durchlaufen………

Ein kontrollierter 1 Wechsel, nur ka Hektik, rauf aufs Rad und den geplanten Stiefel (165Watt) heruntertreten. Fad is´ des am Anfang, des ist kein Rennen, ich darf nicht pushen, ein Sonntagsausflug mit Picknick, reihenweise verdrücke ich die Bananen. Die Anstiege sind mit meiner kurzen Übersetzung ein Kinderspiel, viele Konkurrenten stampfen im Wiegetritt die Rampen hoch, „mann müsst ihr stark sein…“

 

Schnell ist meine Zeitfahrmaschine, auf den Abfahrten kann ich trotz meines Leichtgewichtes immer wieder andere Teilnehmer einholen, die Aerodynamik passt.

Am Ende der ersten Runde kommen ein paar Amis von hinten, stark schauen die am Rad aus, deren Räder wie von der NASA entwickelt......, halt, keinen Respekt, die kochen da auch nur mit Wasser, ich bleibe dran.

Zweite Runde wieder der Anstieg, gleiches Bild: ich fahre konstant mit hoher Trittfrequenz, alle die ich so beobachten kann wuchten irgendwelche Heldenübersetzungen, ich könnte das nicht. Am Straßenrand steht ein Auto mit offener Heckklappe und voll aufgedrehter Anlage, AC/DC peitschen uns nach oben, Kinder am Straßenrand, abklatschen selbstverständlich. Alles easy, genau genommen immer noch fad, nicht die Konzentration verlieren, aufs Essen nicht vergessen, die zweite Flasche ist leer, wo sind jetzt die Amis? Vor mir nicht! Überhaupt wird das Rennen einsamer, das Feld sortiert sich, zieht sich immer weiter in die Länge, gefühlsmäßig mache ich ohne zu attackieren Plätze gut.

 

Regen auf der 3. Runde, die gefühlte Temperatur geht runter, jetzt setzt auch ein wenig das Gefühl der Belastung ein, ned schlimm, aber ich nehme einen Hauch zurück, nur keine Krämpfe riskieren, Salzkapseln und mehr trinken, mein eigenes Gemisch ist alle, das Offizielle von den Labestationen schmeckt wääähh. Auf der Abfahrt werde ich hektisch, Banane in der Hand, bremsen soll ich, die Straße ist nass, das hintere Rad schmiert weg, ich fang´ die Maschine ein, Uuuups, noch mal gut gegangen, den Rest der engen Kurven fahre ich wie auf rohen Eiern, die nächsten 15km sehe ich vorne und hinten niemanden. Der Regen hört zeitweise auf....

Vor dem letzten eher leichten Anstieg kommt eine kleine Gruppe, Franz Gruber ist dabei, sagt er hätte ein 27-er Ritzel gebraucht, mit dem 25-er wärs eine Plagerei....

"Du Franz, ich habe hinten ein 29-er montiert, dazu noch vorne ein 36-er Kettenblatt" rufe ich ihm zu, denn ich warte nicht im Anstieg...

 

Zurück von der 3. Runde wieder in Zofingen fahre ich mit geballter Faust in die Wechselzone, ich fühle mich gut, jetzt kommt normalerweise mein Abschnitt, der zweite Lauf.

Cool in der Wechselzone, es kommt nicht auf ein paar Sekunden an, ein Offizieller weist mich auf die Laufstrecke, ich lächle ihn an, balle noch mal die Faust, let´s go… Lars Bystrup, ein PRO, am Ende fünfter, geht gerade auf seine zweite Laufrunde, den schaue ich mir an. Viel schneller ist er nicht. Der Anstieg, fast 3 km, geht gut, "nur nicht durchdrehen, bleib locker", an jeder Labe investiere ich ein paar Sekunden, nehme einen Becher und trinke ihn gehend aus, eine schon jetzt beim Runterlaufen schmerzhafte Gefällestrecke führt auf ein Plateau...... Wie? Da wieder rauf? Noch alles easy. Die Kilometerzeiten sind motivierend, eigentlich aber nur weil´s keine ganzen Kilometer sind. Wendepunkt und wieder den bösen Anstieg rauf, ich laufe während viele viele Andere nur mehr gehen, aber das ist richtig hart, Zofingen hat seinen Ruf verdient. Der Regen wird stärker….. Der erste Durchlauf im Zielbereich mit tollem Publikum, kein Wunder, Anthony Le Duey läuft neben mir und geht als Gesamt 6 ins Ziel.

Ich laufe raus auf die 2. Runde, Stefan Wrzaczek kommt mir entgegen und holt sich Platz 10. Extrem starke Leistung.......!

Wieder die 3 km hoch, geht noch, aber die Uhr läuft pro km schon um 25 sec länger als vorher, trotzdem mache ich noch Plätze gut, das System kommt aber ins Wanken...

„Magen an Großhirn, Magen an Großhirn, ich hoffe es macht Dir nix aus wenn ich mich übergebe….“

„Großhirn an Magen: Kommt überhaupt nicht in Frage…..“   ich trinke weniger an den Laben, nur mehr ein paar Schluck Cola, es bringt aber nix mehr, die Verdauung hat die Arbeit eingestellt, wenigstens bleibt der Inhalt im Magen.

Das Bewusstsein ist ein wenig getrübt, ich kann nimmer ganz klar denken, Carbos zu Ende, die Beine arbeiten mit Autopilot, die Strecke teilweise über Wiesen ist vom Regen aufgeweicht, schon fast wie ein Crosslauf, die Kilometerzeiten werden langsamer, den letzten bösen Anstieg gönne ich mir gehend…. hoffentlich bleibt mir das nicht, aber ich verliere dabei nicht viel, 1 Minute vielleicht, jetzt bin ich oben und es geht nur mehr bergab, Regen in Strömen, der Forstweg wird zum Bach, die schweren Tropfen schmerzen im Gesicht und in den Augen. Schlußrunde im Stadion, keine Zuschauer auf den Rängen, egal, ich juble trotzdem, für mich .......

 

Mission complete, 7h 39 min steht auf der Anzeige, ich stehe hinter dem Zielbogen, es schüttet wie aus Fässern....

Es waren ideale Bedingungen für eine schnelle Zeit, wenns da heiß ist wird’s ein Ausscheidungsrennen. Ich habe auch so auf der zweiten Runde 8 min. auf die Vorhergehende verloren, konnte am Ende nicht wie geplant zusetzen.

Die gewählte sehr defensive Taktik war gerade defensiv genug, das Rennen war lang, vor allem aber die Strecke einer WM würdig.

 

Die After Race Party mit Siegerehrung ist nett, Gratulation an Jessica (Jarz) für Elite Platz 10 und Stefan (Wrzaczek) für Elite Platz 9, Sigi (Bauer) und Franz (Gruber) sind ebenfalls da, Team Austria zeigt Flagge!

 

Ob ich da nochmal herkomme? Hmmm, eigentlich hatte ich Zofingen als weiteren Schritt zum Ironman gesehen, aber die Veranstaltung hat was Besonderes.

Die mittelfristigen Ziele sind jetzt neu zu definieren.... auf lange Sicht weiß ich schon wo ich hin will....

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Mo

29

Aug

2011

Plan B

Heute schreibt mir ein Kollege er habe keinen Plan B gehabt.......... danke für die Warnung!

Ich habe für Zofingen herumgerechnet, getestet, hin und herüberlegt.....

Mein Ziel ist "finishen"....

Ich hoffe auf eine Zeit von 8h12min.... 5300 Kcal werde ich verbrauchen, also runter mit der Intensität und essen... und hoffen, dass ich das Gegessene auch resorbieren kann.

Vorher "Carboloading" mit viel Salz. Bananen, Sportgetränk, Krampfblocker aufs Rad picken, auch ein paar Riegel nehm ich mit, bei denen besteht aber die Gefahr, dass die erst recht Krämpfe auslösen, saugen halt viel Wasser, ergo: Trinken!

Und jetzt kommt der Plan B: wenn ich nicht mehr Laufen kann, dann wirds ein "Power-walk", sofern mir nicht vorher schon das Rad auseinanderbricht....aber Ich will ins Ziel!

"It's not a challenge until you're fucked up. Pain is today, glory is forever."

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Mo

22

Aug

2011

ein spannendes Rennen .... Powerman Weyer am 21.8.2011

... wie soll ich´s schreiben?

Es waren meine Bedingungen...... mir ist alles aufgegangen!

 

Auswertung

 

Die Distanzen/Zeiten

15,6 km Laufen 1:02:19 (Wechsel 45 sec)

82,4 km Rad      2:30:34 (Wechsel 45 sec)

7,3 km Laufen       30:51

 

Meine Ergebnisse:
ÖM Masters40: Platz 2

OÖM Masters40: Platz 1
OÖM Gesamt: Platz 3

 

Gesamt: Rang 22

AK40: Platz 6

 

Ergebnisliste von Pentek

 

 

Die Vorzeichen waren ned besonders...... am Vortag wollte ich mit der offenen Heckklappe aus der Garage rausfahren, seither hält sie nur mehr mit Gummispannern.

Samstag mitttag bin ich zum Auflockern noch 4 km gelaufen, mit recht unangenehmem Gefühl in beiden Achilles. Die Stimmung war quasi auf dem Höhenpunkt.

 

Aber ich wußte, dass ich für diese Distanz die Ausdauer und die Tempohärte habe. Die mit 4h15 - 4h30 prognostizierte Renndauer machte mir keine Kopfschmerzen. Hitze war angesagt, kein Nachteil für mich!

 

Das Carboloading hatten wir diesmal im Griff, Birgit kochte auf Sterneniveau und das nicht zu knapp, die Speicher waren voll, Wasser habe ich dazu genug reingeschüttet.

Die Tendenz bei den HRV - Messungen ging die letzten Tage endlich mal nach oben, ich war bereit, Ausreden hätte ich nur schlechte gehabt.

20 Minuten vor dem Start stehen 26° auf einer Anzeige am Marktplatz in Weyer, auf der schattigen Seite wohlgemerkt. Sehr kurz einlaufen, zum Start, dabei noch ein Kapperl voll mit Wasser aus dem Marktbrunnen übern Kopf gekippt. Kein Gerangel am Start, das Teilnehmerfeld auf der Langdistanz ist überschaubar, und los.....

Es läuft halbwegs, nicht locker, nicht verkrampft, die Kilometerzeiten sind ganz OK, jede Labestation nutze ich für ein paar Schluck Wasser, hauptsächlich versuche ich mit möglichst viel Wasser übern Körper zu kühlen was möglich ist.

Ich laufe zügig aber kontrolliert, ich werfe keinem den Fehdehandschuh hin, soll heißen, ich kenne die Burschen nicht die da um mich herum sind. Gut so, das Rennen ist lang....

Der erste Wechsel funktioniert, diesmal habe ich mir den Weg zu meinem Rad ausreichend eingeprägt, das Aufsteigen war wieder nicht besonders, egal, die paar Sekunden kann ich verschmerzen.

Es dauert einige Minuten bis ich im Watt-Zielbereich bin, dann aber fühlt sich das "System" wie gewohnt an. Der Puls ist sehr hoch, kommt auch nicht runter, egal ich fahr jetzt nach Leistung... eine Banane würge ich auf der Anfahrt zur Kreuzgruberhöhe runter, ISO dazu, auf die Trittfrequenz achten, kleine Gänge, konzentriere dich, kleine Gänge geht mir durch den Kopf und rein in die 17% Rampe.

36/29 habe ich diesmal mit, hat sich ja letztes Jahr bewährt. Klar ist die Steigung kein Lärcherl, aber es rollt. Oben gibts kaltes Wasser, ein paar Schluck, den Rest über den Helm und ins Genick.

In der "Schwarzen Kuchl" fangen die Bremsen an zu vibrieren, bis zum Ende quietscht und ruckelt die Partie ein wenig besorgniserregend, wenn mir sowas jemand anderer erzählt sage ich immer er hätte einen schlechten Mechaniker, in dem Fall bin ich´s aber selber :-)

Apropos Fehdehandschuh: kurz nach Großramming kommt er von hinten an. Er, das ist Wolfgang A. ein direkter Konkurrent in meiner Altersklasse, ein deutlich stärkerer Radfahrer, beim Laufen nicht ganz so schnell. Ich hab versucht dranzubleiben, fair den Abstand einzuhalten, aber ich wollte unbedingt mitfahren. Die Durchschnittleistung steigt, ich fahre über meine Verhältnisse, ich riskiere.

Es funktioniert, bis oben am zweiten Anstieg komme ich mit, auf der Abfahrt fehlt mir der Zug, der Mut, das Können, ich reiße ab, in Maria Neustift sehe ich ihn das letzte mal auf dem Rad. Ich fahre wieder mein Tempo, ein wenig niedriger ist es nun, die Rechnung für das "Heitzerl".  Aber der Speed geht noch immer OK.

Kurz vorm zweiten Wechsel blende ich mir das erste mal die Gesamtzeit am Garmin ein. 3h31min steht da, ich rechne, "wenn´st net umfällst geht sich eine Bestzeit aus". "Cool bleiben, ich weiß, ich kann das", der Wechsel wieder OK.

Jetzt kam das weniger Angenehme: die Füße sind seeehr schwer, "so holst den Wolfgang A. aber ned ein", trotzdem komme ich näher an einen anderen Konkurrenten (Michael F.) ran, beim steilen Schnapper über die Bahn hab ich ihn obwohl ich fast stehe...... es wird flacher, übersichtlicher, ich erkenne das blaue Trikot von  Wolfgang A. und offensichtlich rücke ich näher. Nach 3,5km hab ich ihn und gleich da vorne ist noch der Manfred G. Der war noch in jeder Ergebnisliste vor mir. Ich komme vorbei und kann Vorsprung auf die beiden gewinnen.

Die letzten 3 km biege ich noch runter, eher schlecht als recht, verliere noch einen Platz an Michael F. an dem ich 3km vorher vorbeigegangen bin, egal, ich kann nimmer gegenhalten, ich habe meine goldene Ananas....

...und viel mehr noch:

Die Zeit aus dem Vorjahr um 9,5 min verbessert,

eine Silbermedaillie in der österreichischen Mastersmeisterschaft,

den Landesmeistertitel in der M40 verteidigt,

Platz 3 in der Gesamtwertung der ÖO Landesmeisterschaft.

 

Zwei Wermutstropfen gibts aber auch:

keine zusätzlichen Punkte im Duathloncup, Platz 6 in der 40-er Klasse ist ein Streicher für mich, das Rennen um Platz 3 in der Masters-Duacup-Wertung bleibt offen,

aber weit blöder ist, dass die rechte Achilles heute am Tag danach ganz schön schmollt.

 

Wenn´s geht bin ich in 2 Wochen in Zofingen am Start: ITU Duathlon WM und Powerman WM in einem. Es wäre aufregend da mal reinzuschnuppern. Finishen wäre das Ziel, die Distanzen dort sind jenseits meines Potentials, 10km Laufen, 150km Radfahren (Drafting-Verbot!) und dann nochmal 30km Laufen, das alles auf einer "sagenumwoben" anspruchsvollen Strecke........ 

Noch ein paar Stichwörter:

- Banane verloren

- Wespenstich

- Jürgen hat mich verpasst

- Bist du ein PRO (wegen der Werbeaufschriften)?

- das ist deine Saison

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Mo

15

Aug

2011

Sprinttriathlon am Ausee in Blindenmarkt am 15.8.2011

Zwar minimal schneller als letztes Jahr, trotzdem weiter hinten platziert..... das Niveau im Triathlon scheint durch die Bank schneller zu steigen als ich mich verbessere..... Adieu Kona.........


Platz 58 Gesamt, Platz 8 in der AK40

 

Das Schwimmen... ich dachte eigentlich ich hätte das so halbwegs im Griff, denkste, nach 150 m hab ich auf Brust gewechselt, sonst hätte ich pausenlos Wasser geschluckt. 

Katastrophaler erster Wechsel, in die Pedale hab ich auch nicht gefunden.....

 

Auswertung Rad/Lauf 

 

Rad und Lauf waren ungefähr auf dem Level vom letzten Jahr.

 

Platz 28 am Rad, naja, da hat mir dann doch die nicht so leichte Strecke mit den recht anspruchsvollen Anstiegen geholfen. Obwohl, bei den Abfahrten war ich dann eher nicht "schwer" genug, und mußte den Abstand auf zwei Mitstreiter einhalten, überholen hätte da nichts gebracht.........

 

Platz 15 beim Lauf war wohl das Positivste das ich aus dem Rennen mitnehmen kann.

 

Für Weyer und Zofingen is´ das jetzt nicht unbedingt ein Gradmesser.

Dieser "Sprint" war zum "Anspitzen" gedacht um nach den 7 Wochen ohne Wettbewerb wieder "hineinzukommen".

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Di

05

Jul

2011

(Lauf-)Stufentest bei SIM

Alles hamma g´macht gestern:

Sitzposition am (Zeitfahr-)Rad

Herzfrequenzvareabilität

Laufstufentest

Dracula-Werte schon letzten Donnerstag....

 

 

 

Zum Messen der Herzfrequenzvareabilität hab´ ich ein "Set" mitbekommen, ASUS Eee, Garmin Pulsgurt und USB Empfänger........... jetzt darf ich mal Daten sammeln

Beim Stufentest ist mir oben die Luft ausgegangen, kein Wunder ich hab´auch in dem Geschwindigkeitsbereich nix trainiert, brauch´ ich auch derzeit nicht für die geplanten "wichtigen" Wettbewerbe.

Bis auf die fehlende Spitze waren die Werte recht gut, Laktat und Puls in den unteren Bereichen sehr niedrig.

 

Der Hämatokritwert ist mit 41 unter jeder Kritik........

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So

26

Jun

2011

Der Mondsee 200-er :-(

Ich bin auf der A-Strecke bei 2/3 leider explodiert :-( und hatte zu tun "nach Hause" zu kommen......

Leider nur Platz 112 von 280 Gesamt, Platz 50 in der AK40 - Mittelfeld halt....

Rund 60 Fahrer haben mich auf den letzten 60 km überholt.

 

Das Rennen war für mich "traumatisch", normalerweise geh´ ich bei so einem Wetter ins Freibad weil da dann Platz für´s Schwimmtraining ist. Aber ich hab´ Einiges gelernt..... deprimiert bin ich aber trotzdem, ich denke bei so einem Rennen hab ich nix verloren!

 

Auswertung

 

Update 2011-06-27:

Die Vorzeichen waren ein bissl komisch....

Am Samstag standen nur mehr 55 kg auf der Waage, da habe ich dann noch versucht mit Gewalt nachzufuttern, aber so schnell geht das mit dem Carboloading halt nicht.

Am Abend bin ich dann mit´n Womo nach Mondsee gefahren und hab mir die Nacht (kurz) um die Ohren geschlagen.

Es regnet die ganze Nacht, .... hoffentlich hörts auf ,........ ab 4 Uhr konnte ich dann eh nimmer schlafen, also hätte ich von zu Hause auch hinfahren können.

Eine Fieberblase hab´ ich dann am Morgen auch noch gespürt, ....grübel.......

Regenpause, so ein Glück!

Frühstück, Toilette, Startnummer abholen, Anziehen, Toilette, Umziehen weils wieder zu regnen anfängt ...... viel Reservezeit war da nimmer bis zu Start um 7.00.

"Der Herr sei mit Euch" hat uns der Pfarrer noch mitgegeben, Startschuss, los in den unangenehmen, teilweise starken Regen, Dusche von oben und von vorne, igitt!

Noch stark ......... Noch stark .........

Hektik über´n Scharfling, richtig reintreten um wieder an die Spitzengruppe ranzufahren, einbiegen auf die Postalm, den schwersten Anstieg des Tages.

Mit meinem Fliegengewicht geht´s ganz gut, 36/25 als kürzeste Übersetzung produziert aber trotzdem reichliche 242 Watt im Anstieg, da habe ich schon fleißig an meinem Sarg gezimmert.

Mutig runter Richtung Abtenau (trotzdem fahren mir einige um die Ohren), die Bedingungen sind sche.... ähh, nicht besonders gut, die Straße ist nicht breit, die Brille vollgeregnet, Nebel, der Asphalt solala, die Bremserei geht ned gscheit, Rusel in den Kurven, mit Mühe kann ich den Anschluss an die spätere Siegerin Manuela Grünzweil halten, ich friere!

Unten müssen wir dann ein kleines Loch zufahren um zu einer 10-er Gruppe aufzuschließen, ein weiterer Sargnagel....... (270 Watt auf 3 min.)

Paß Gschütt in einer recht starken Gruppe (jetzt müssen wir aber mal Meter machen), wo bin ich da nur hingeraten, ich Depp fahr´ aber auch eher vorne, mir ist kalt!

Nach Gosau gehts halbwegs bergab, die Zondas mit den Supersonics laufen gut, der Garmin schreibt 85,2 km/h in den Speicher, es regnet, jetzt ist mir aber wirklich kalt, runter zum Hallstättersee habe ich zum ersten mal Schüttelfrost, in Bad Ischl könnte ich wieder nach Mondsee fahren, ich denke ans Aufhören, bei der Abzweigung bin ich in der Gruppe grad vorne, geht also nicht!

Kurz nachher kommt von hinten eine Gruppe mit ca. 20 Fahrern, jetzt wirds leichter...

Trugschluss, es wird unrythmischer, ich habe Krämpfe, lutsche Salztabs, meine Zähne klappern.....

 

.. nimmer rund .... und teilweise sehr einsam .. .. nimmer rund .... und teilweise sehr einsam ..

Bäng, in Altmünster bei der Abzweigung rauf auf die Großalm wieder ein Krampf, sofort den Anschluß verloren, nix geht mehr, die Motivation ist auch weg... noch 65km bis ins Ziel.

Grad nur mehr 175 Watt gehen, und es wird noch weniger, 160, 150, ich muß in den Wiegetritt (fahre ich sonst nie) sonst fall ich um, 150 m vorm höchsten Punkt kommt von hinten eine 20-er Gruppe, doch nicht mal mit letztem Einsatz kann ich auf den 150 Metern mitfahren um in der Abfahrt zum Attersee zu regenerieren und unten lutschen zu können...... weg sind sie. Ich schäme mich, mir ist kalt.....

Die Ostseite des Attersees fahre ich großteils alleine, keine 30km/h gehen mehr, Galgenhumor ....... "überlegen werd´ i des heut nimmer gewinnen" in Anlehnung an das Zitat von Toni Pfeffer beim Pausenstand von 0:5 gegen Spanien (Endstand 0:9).

Vereinzelt bilden sich kleine Grüppchen, zerfallen wieder, neue Fahrer kommen von vorne und von hinten dazu, fast alle sind nicht mehr recht frisch, der Anstieg von Nußdorf aus geht wieder im Vergleich halbwegs (~170 Watt), da kann ich mithalten, oben wo´s flach wird fährt der Express wieder ohne mich!

Der Regen wird weniger, nur mehr die Straße ist nass.

 

...... aber nicht aufgegeben! ...... aber nicht aufgegeben!

Schlussendlich war ich dann doch nach 6h25min im Ziel, auf die Gruppe mit der ich lange unterwegs war fehlen 21 Minuten, das wäre auch ungefähr meine Ziel/Wunschzeit gewesen.. war das Realitätsverweigerung?

 

Heizung im Womo voll aufgedreht, Duschen ....... schön langsam wird mir warm, der Himmel lockert auf, erste blaue Flecken, das Geschenkradtrikot ist auch blau, Hose dazugekauft, passt gut zu meinem GT3000.

 

Nach der Studie des Garmin-Files wird langsam einiges klar: Mich hätte es sowieso zerrissen, wenns nicht so kalt gewesen wäre vielleicht etwas später. Ich denke mal mein Körper hat einiges an Energie für die Heizung verbraucht.

Anhand der TSS-Erfahrungswerte vom Training hätte ich eigentlich ein wenig weiter kommen müssen?!

Mit der Höhenkurve hat der Garmin auch so seine Schwierigkeiten, interessante Werte hat er sich da ausgedacht?!

 

 

 

 

 

Liebes Salzkammergut: 

Da bleibt also noch eine Rechnung offen!

 

 

In den Speicher:

36/25 ist/war zu lang fürn 200-er bei meiner Fitness .......

Warum fahre ich Löcher zu?

4 Riegel gegessen, nur rund 1 Liter Getränk verbraucht

Es war bisher das Schlimmste in meiner sportlichen Laufbahn

Bin ich zu dünn für so ein Wetter?

In Zofingen (~8 Stunden) darf sowas nicht passieren -> an der Ausdauer arbeiten

Den eh schon geschriebenen Plan besser umsetzen, ein Radrennen ist halt nicht so leicht zu planen wie ein Solorennen, fahren ja schließlich nicht alle nach meiner Taktik :-)

 

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Di

21

Jun

2011

Mondsee Radmarathon

Ein Ausblick...........

 

die Datei vom Vorjahr, die 140-er Strecke ....

 

Heuer solls der 200-er werden.

Ob´s jetzt 195 km oder 201 km sind? oder 3200 oder 3000 oder 2000 HM? Recht präzise kann ich´s nicht herausfinden.

 

Jürgen P. hat letztes Jahr einen netten Bericht über das Rennen verfasst


Radroute 995028 - powered by Bikemap 

 

Die Taktik :-) ...........

1) Über´n Scharfling unbedingt dabei bleiben (nona)

2) auf die Postalm rauf bitte nicht überziehen, 220 Watt sollten´s maximal sein

3) runter richtung Abtenau kontrolliert !! fahren, bitte nix riskieren, da lag bei der Besichtigung einiger "Rusel" in den Kurven

4) über´n Pass Gschütt? da bin ich wahrscheinlich schon ein wenig angeschlagen, halt nein, bin ich nicht ! da will ich bei der hoffentlich gefundenen Gruppe dabeibleiben.

5) nach Gosau runter: nicht ansch.... aber auch nix riskieren

6) Insgesamt nicht zu viel arbeiten, letztes Jahr im letzten Drittel bin ich teilweise gefahren wie ein Berserker

7) Über die Großalm wirds schon spannend........

8) Kämpfen bis zum ......

 

 

so, und des pick´ich mir jetzt auf´s Rad

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So

12

Jun

2011

Licht und Schatten: Gallia Duathlon am 12.6.2011

Platz 2 in Landesmeisterschaft M40 Platz 2 in Landesmeisterschaft M40

Die Fakten:

Gesamt: Rang 11

AK40/44: Rang 2 (hinter Martin P.)

Landesmeisterschaft AK40/49: Rang 2 (hinter Alfred T.)

 

In der LM-Ergebnisliste war/bin ich nicht berücksichtigt..... keine Ahnung was da falsch gelaufen ist, nach einem "Hinweis" meinerseits wurde die LM-Siegerehrung wiederholt, und ich hatte meine Silbermedaillie. Sorry Franz..... :-(

 

Letztes Jahr war ich über eine Minute schneller, vor allem auf der Radstrecke war ich da deutlich schneller. Ich versteh´s nicht, ich dachte ich wäre heuer stärker?! 

 

Die Rundendaten (11,3 km) auf dem Radsplit:

Runde 1: 18.32 / 236 Watt / 175 Puls

Runde 2: 18.16 / 231 Watt / 172 Puls

Runde 3: 18.48 / 227 Watt / 169 Puls

 

-> Auswertung

 

Update 14.6.2011:

Ich habe das erste mal Wolfgang A. ein paar Sekunden abnehmen können. Weggelaufen ist er schneller, mitte des ersten Laufsplits hab´ich ihn das erste mal überholt. Das er ein deultlich stärkerer Radfahrer ist hab ich dann auf der zweiten Radrunde gemerkt. Bergauf konnte ich ihn in Sichtweite halten, runter hat er mich dann grauslich stehen lassen. Auf der dritten Runde hatte ich meine erneute Niederlage schon hingenommen, kaputt war ich aber aufgrund des mißglückten Verfolgungsversuchs auf der Zweiten auch..... drum die schlechtere Rundenzeit.

Wechseln vom Rad zum zweiten Lauf kann ich ganz gut, auf der zweiten von drei abschließenden Laufrunden hatte ich ihn wieder in Sicht, konnte aufschließen und ein paar hundert Meter vor dem Ziel neuerlich überholen. 7 Sekunden, eine Winzigkeit, war ich schneller.

In diesem Duell geht´s aber nicht nur um die Ananas, Wolfgang A. ist ein direkter Konkurrent im Duathlon-Cup. Leider ist ein besseres Ergebnis zu wenig........ It´s not over untill it´s over (Rocky Balboa)

 

Der Tagessieger in der AK40/45 Martin P. war völlig außer Reichweite, die Zeiten in denen ich ihm beim Laufen Paroli bieten konnte sind wohl endgültig vorbei :-(

Gratulation zur sehr starken Leistung!

 

In der Landesmeiterschaftswertung AK40/49 war natürlich keine Chance an Alfred T. ranzuriechen, 4min 40sec ist eine Ewigkeit.............

 

Die bisherigen Durchschnittswerte bei den Wettbewerben auf der Radstrecke waren:

 

Parndorf (Dua):            69 min / 208 Watt / 168 HF  (starker Seitenwind)

Mills (Dua):                   51 min / 214 Watt / 171 HF 

Bad Häring (Dua):        47 min / 222 Watt / 176 HF  (Draft - Freigabe)

Linz (Tri):                    147 min / 195 Watt / 159 HF  (etwas länger :-) )

Gallneukirchen (Dua):  55 min / 232 Watt / 172 HF  (Hmmmmm ?!)

 

Tendenziell geht´s schon in die bevorzugte Richtung, aber das ist Alles noch zu wenig. Prinzipiell sind 4,2 Watt/kg so wie in Galli recht gut, nur die absoluten 232 Watt sind eher mäßig.

I have to gain muscle ...... das Laufen sollte halt nicht darunter leiden !? 

alles dreckig..... alles dreckig.....

.... der Zwischenstand im Duathloncup ....

Noch Platz 3 im Dua-Cup...... ich habe halt schon meine 4 Ergebnisse, während alle anderen noch voll Punkten können bräuchte ich schon Stockerlergebnisse um das Punktekonto noch zu erhöhen :-(

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So

15

Mai

2011

4:31:14 ...... beim Linztriathlon am 14.5.2011

Datum 14.5.2011:

Mir fehlen momentan noch die Worte, niemals hätte ich von dieser Zeit zu träumen gewagt. Danke Birgit, danke Berny, danke an alle die mich angefeuert haben!

 

Die Fakten:

Platz 35 Gesamt

Platz 11 in der AK40

 

Durchschnittliche Leistung: 193 Watt

Normalized Power: 203 Watt

 

Um über 30 (in Worten: dreißig) Minuten konnte ich meine Vorjahresdebutzeit verbessern....

-> Auswertung

Update 15.5.2011:

Ich hatte am Samstag keine Ahnung wie ich das gemacht habe, jetzt mit ein wenig Abstand wird die Sache ein wenig klarer.

Es scheint als habe ich mein Potential voll ausgeschöpft, und zusätzlich noch Glück gehabt.

Vor allem am Rad hat sich am Ende eine lose Gruppe gefunden, ich habe versucht nach bestem Wissen und Gewissen fair den vorgeschriebenen Abstand einzuhalten, ich brauche mir keinen Vorwurf zu machen, aber: jenseits der 40 km/h hat man auch bei mehr als 10 Metern Abstand noch einen deutlichen Vorteil ... die Gruppe hat sich auch gegenseitig aufgeschaukelt, immer wieder hat einer von hinten die ganze Meute aufgerollt!

 

Das Schwimmen war OK, 4 Minuten Verbesserung zum Vorjahr ist mal was, Luft nach oben bleibt aber genug. 36 Minuten reichen gerade für eine Schwimmplatzierung am Ende des zweiten Drittels (Platz 179).

Der erste Wechsel war zufriedenstellend, keinesfalls so katastrophal wie 2010, bei Sprung auf´s Rad wäre ich fast in die Zuschauer reingetorkelt...

Dann das Radfahren: Push hard when the race is slow.... also rein in den Berg mit hoher Trittfrequenz und 240 Watt (4,5 Watt/kg). Viele, viele Plätze konnte ich da gutmachen. Auch auf dem teilweise welligen Teil bis nach Mauthausen hat der Leistungmesser oftmals "Alarm" geschrien, bewußt habe ich auf dem langen ebenen Stück nach Plesching die Intensität zurückgenommen. Ich konnte es eigentlich nicht fassen: trotzdem 36,5 km/h Schnitt auf der ersten Runde!

Dann nochmals in den Anstieg, wieder ohne größere Schwierigkeiten und wieder mit 240 Watt. Im Gusental hat sich dann der Express zusammengeschoben, ich war eigentlich sauer, wurde immer wieder hinten rausgespült weil ich mich an die 10 Meter halten wollte. Nach der Labe in St. Georgen bin ich aggresiv nach vorne, habe Matin P. noch aufgefordert mitzufahren. Bis nach Mauthausen zur Wende nochmal 240 Watt. Ich als Grispindl will die Triathlethengruppe auseinandernehmen, haha! Martin P. hat dann fast die gesamte Strecke nach Linz geführt, starke Leistung.

Ein Marshall hat sich das Ganze mal genauer angesehen und ein paar Hinweise gegeben wieviel denn in seinen Augen 10 Meter wären, da wurde plötzlich alles gleich ein wenig länger.

Wieder der gleiche Schnitt auf Runde 2 ergibt 2h27min auf der Radstrecke (Platz 42).

Ein flotter Wechsel, aber sogar da schaffen es so manche nochmal 15 sec. rauszuholen, und raus auf die Laufstrecke. Voller Angst, dass ich mich am Rad übernommen hatte, beim Blick auf den Garmin die Erleichterung: 3.44, 3.49 und 3.50 auf den ersten Kilometern, klar die Duathlons haben da richtig geholfen. Das Tempo hat sich aber schnell normalisiert, ein wenig über 4 min/km war der Mittelteil. Ab km 14 konnte ich aber nicht mehr so richtig. ø4.19 auf den letzten 7 km war nimmer das gelbe vom Ei, da kann ich sicher noch was gescheiter machen. Auf der Zielgeraden hab´ich sogar noch einen Platz verloren, noch dazu an einen Arbeitskollegen. Wenn ich jetzt schreiben würde es wäre mir ganz egal wär´s gelogen. Ich hätte aber beim besten Willen nicht gegenhalten können, zusätzlich wollte ich den Zieleinlauf genießen.......

Trotzdem, Platz 18 am Laufsplit war die beste Teilplatzierung an dem Tag, es war aber auch richtig warm am Schluß, da tu ich mir relativ zu vielen Mitstreitern gesehen leichter, ich vertrag´ Hitze anscheinend ganz gut :-).

Laut meinem Garmin GPS war die Laufstrecke ~20,5km lang?!. Jeder Triathlon ist also anders ;-)

Nochmals danke an alle die mich angefeuert haben, Anita, Stefan, Martin, Lichti, Harry.....

Danke Berny für die Unterstützung mit Tests und Trainingsplänen!

 

Danke Birgit für die endlose Geduld!


Man kann auch über Platz 35 jubeln........ verflucht, ein biss´l g´schlaucht schau ich schon aus!

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So

08

Mai

2011

Staatsmeisterschaft "KurzDua"/Bad Häring am 7.5.2011

Mein K-Factor im Setup für Drafting-Rennen......

70 Punkte in der M40 Cupwertung, bzw. 60 für die Masters-Gesamtwertung.....

Gut?........... Platz 3 in der Tageswertung M40 klingt nicht schlecht, ebenso Gesamtrang 15 und Platz 12 in der Staatsmeisterschaftswertung.

 

Ich schreibe mir jetzt trotzdem meine "Sorgen" von der Seele: nächste Woche in Ternitz bei den ÖM-Masters bin ich wegen meines Hauptzieles Linz-tria nicht dabei, das bedeutet ich gebe meinen derzeit 2. Platz in der Cupwertung kampflos weg :-(

Als ich dann noch zusätzlich die Ergebnisliste des parallel gelaufenen Duathlons in Freistadt gesehen habe ist mir erst so richtig bewußt geworden, dass da haufenweise hervorragende Athleten in meiner Altersklasse in Bad Häring gefehlt haben........

 

Zum Rennverlauf:

Wetter toll, Strecke schwierig..... kommt mir entgegen!

Volles Risiko beim ersten Laufen..... Ergebnis: Zu schwach um Anschluß zu halten :-(

Ich war dann eigentlich den kompletten ersten Laufsplit irgenwo zwischen den Gruppen unterwegs, am Anfang natürlich auch überzogen, also eingegangen wie ein Schwammerl........

Selbiges am Rad: Solofahrt trotz Windschattenfreigabe, immer wenn mir die zwei größeren Spitzengruppen entgegen kamen hätte ich heulen können, nicht einmal der Abstand wurde geringer. Erst auf der sechsten von acht Runden fand ich einen! Partner mit dem ich mir ein wenig den Gegenwind teilen konnte.

Der zweite Laufsplit war richtig hart, immerhin waren wir weiter zu zweit und haben uns gegenseitig dadurch gepusht, am Ende wieder knapp wie in Mills gegen Markus verloren.

 

Ich denke ich habe wieder alles gegeben, die WKO+ Software bestätigt das mit einem Intensitätsfaktor von 1,0 bei 1h36min Belastungsdauer (TSS160 in 1,6h), ich bin einfach nicht besser?!

 

Hier die Rundendaten:

Startrunde Lauf   ~ 0,8 km  ø 3.20 min/km  Puls ø170 / Max. 182

1. Runde Lauf    ~ 2,25 km  ø 3.47 min/km  Puls ø183 / Max. 188

2. Runde Lauf    ~ 2,25 km  ø 3.56 min/km  Puls ø183 / Max. 188

3. Runde Lauf    ~ 2,25 km  ø 4.03 min/km  Puls ø181 / Max. 186

Wechsel 1 ??

1. Runde Rad      ~ 3,6 km  ø 221 Watt  Puls ø179 / Max. 185

2. Runde Rad      ~ 3,6 km  ø 222 Watt  Puls ø178 / Max. 182

3. Runde Rad      ~ 3,6 km  ø 221 Watt  Puls ø178 / Max. 181

4. Runde Rad      ~ 3,6 km  ø 223 Watt  Puls ø178 / Max. 181

5. Runde Rad      ~ 3,6 km  ø 224 Watt  Puls ø176 / Max. 181

6. Runde Rad      ~ 3,6 km  ø 230 Watt  Puls ø176 / Max. 182

7. Runde Rad      ~ 3,6 km  ø 220 Watt  Puls ø174 / Max. 178

8. Runde Rad      ~ 3,6 km  ø 213 Watt  Puls ø173 / Max. 178

Wechsel 2 ??

1. Runde Lauf    ~ 2,25 km  ø 4.05 min/km  Puls ø174 / Max. 180

2. Runde Lauf    ~ 2,25 km  ø 4.01 min/km  Puls ø176 / Max. 183

 

-> Auswertung

 

Markus (links) hatte das bessere Ende für sich.........

Immer noch Platz 2 in der Masters-Wertung ;-)

Ein paar Erinnerungen schreib ich mir hier noch auf:

Bei 700 Watt geht das K-Factor auf´s Hinterrad,

einige Male bin ich mit stehendem Hinterrad in die Wenden reingestochen,

Auf der vorletzten Laufrunde hab ich mir kurz Sorgen um meinen Kreislauf gemacht,

ich muß mehr trainieren.......schneller werden

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Sa

16

Apr

2011

Duathlon Mils: So wird das nix mit der Tri-Gala 2011.....

Das Bild war analog zum Wettbewerb von letzter Woche. Beim Laufen trotz hohem Risiko nicht ganz vorne dabei, beim Radfahren fehlt eine Welt, das zweite Laufen ist anscheinend meine beste Disziplin. Vielleicht auch deshalb weil die Motivation bei mir höher war, da ich Konkurrenten in Sichtweite hatte, wogegen "vorne" meistens die Plätze bezogen sind und eher nur mehr auf Absichern gelaufen wird. Zwei Sekunden hinter Top10, das war spannend, ich ärger´mich aber nicht, weil ich nach meinem Empfinden alles gegeben habe. Weiter nach vorne sind die Abstände dann aber Minuten.

Das Teilnehmerfeld war diesmal mit 44 Gewerteten bei den Herren klein, in Parndorf waren fast 100 Teilnehmer (Herren) mehr am Start.

 

Die Auswertung (Link) zeigt, dass ich beim Radfahren auch ein wenig "eingegangen" bin... 10% bei ~ 50 Minuten Fahrzeit
Runde 1: 221 Watt / 177 Puls

Runde 2: 226 Watt / 174 Puls

Runde 3: 214 Watt / 171 Puls

Runde 4: 210 Watt / 168 Puls
Runde 5: 203 Watt / 166 Puls

 

Gesamtwertung: Platz 11

AK40: Platz 5

 

Kurios ist der Zwischenstand in der Cupwertung, weil fast alle Teilnehmer nur bei einem der zwei bisherigen Wettbewerbe teilgenommen haben, bin ich mit meinen 2 mittelmäßigen Resultaten in der Masterswertung in Führung....... kann also nur noch schlechter werden. Aber herschenken will ich´s dann auch nicht, drum plane ich jetzt auch den dritten Bewerb in Bad Häring ein, ein Duathlon mit Windschattenfreigabe. Also maximales Risiko beim Laufen, Wechseln üben, Rad umbauen...........

Der kuriose Zwischenstand in der Duathlon-Cupwertung nach 2 Bewerben Der kuriose Zwischenstand in der Duathlon-Cupwertung nach 2 Bewerben

Wenn die "Guten" dann ihre 4 Ergebnisse haben geht´s für mich halt um Platz 5-7.

Weil´s so schön ist hab ich die Liste trotzdem eingefügt..........

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Mo

11

Apr

2011

Blech .... beim Burgenland-Duathlon (10/40/5) in Parndorf

Datum: 10.4.2011

Blech klingt jetzt eventuell frustriert..... bin ich aber nicht ;-)
Gesamt Rang 20, in der AK40 Platz 4, Blech halt.

Zwei Punkte sind erwähnenstwert:
1. Ich bin froh dort ohne Sturz davongekommen zu sein

2. Die Hochprofilfelgen waren bei dem Seitenwind eine schlechte Wahl

 

Das Resümee ist gemischt. Mit den Laufleistungen, Platz 19 beim ersten 10-er und Platz 11 beim abschließenden 5-er, sollte ich zufrieden sein können. Aber Platz 30 auf der Radstrecke reißt mich jetzt nicht vom Hocker.

Mein Plan war auf der ersten Laufstrecke den Puls bei 170-175 zu halten, dann 210-220 Watt auf der Radstrecke zu treten...... den letzten 5-er dann noch zu überleben.
Schnecke, Der Wind hat meinen Plan verblasen! Um nicht alleine gegen den Wind laufen zu müssen habe ich versucht Anschluß an vor mir laufende Gruppen zu halten oder zu finden, mit dem Ergebnis, dass der Puls dann über 180 gestiegen ist :-(

Unter 38 Minuten war dann eigentlich unerwartet schnell.


Zur Radstrecke: Seitenwind, eher von der unangenehmen Stärke, schon beim Einfahren vorm Rennen wich der Respekt eher schon ein wenig der Angst.....
Um nicht in den Graben geweht zu werden bin ich halt seeehr weit in Straßenmitte gefahren, was mir dann auch einen "Hinweis" eines Wettkampfrichters einbrachte, dass "die Anderen" ja auch rechts fahren. Haha, da nehm´ich aber lieber eine Zeitstrafe in Kauf, bevor ich über einen Leitpflock purzel´. Vereinzelt mußte ich eine Hand vom Auflieger nehmen und damit den Lenker stützen.


209 Watt hat der Garmin im Schnitt ausgerechnet. Ich bin mir noch nicht sicher, aber ich denke der Leistungsmesser wäre für mich auf dieser Distanz nicht nötig, ich bin sowieso beinahe am Anschlag gefahren, die Wattzahlen auf der Anzeige waren eher eine Bestätigung, dass ich eh mein Bestes gebe.

Der zweite Lauf dann "All out", eh klar, die Fussi waren jetzt nimmer recht frisch, einmal gröber straucheln, weil mir einer bei der Labe von hinten in die Beine gelaufen ist, laut Ergebnisliste die elfte Zeit, Ok gut.

Nach vorne wüßte ich jetzt nicht wo ich was hernehmen könnte, ´s Laufen war ganz gut, das Radfahren war im Rahmen meiner Möglichkeiten OK!

Einige "Namen" des Duathlonfeldes waren außerdem gar nicht vertreten, irgendwo muß ich jetzt eine Perspektive finden die mich ermutigt weiter zu "arbeiten", realistisch gesehen fehlen nach vorne fast Welten.....

Noch Eins: Alfred (Tanzer) hat mir ein paar Facts über Zofingen gesteckt: 800 hm auf der abschließenden 30km Laufstrecke, sogar die PRO´s würden da jammern, die Radstrecke sei aber nicht soooo arg (jaja, san eh "nur" 150km?!)?

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Mo

07

Feb

2011

Performance Management Chart / Stufentest 8.2.2011

Datum: 8.2.2011

Ich habe in den letzten Tagen mit der WKO+ Software experimentiert, ohne Leistungsmesser sind die Werte für TSS (Training Stress Score) auf denen die Software basiert natürlich nur Schätzungen anhand der Herzfrequenz.
Die blaue Kurve (CTL, Constant Training Load) sollte ein Maß für die "Fitness" sein,
die Violette (ATL, Acute Training Load) das Maß für die "Erschöpfung",
die Gelbe (TSB, Training Stress Balance) ein Indikator für die "Form".


Werte für heute 8.2.2011 - Stufentest Laufband
CTL 108, ATL 103, TSB -9 incl. Muskelkater von der Sonntagslaufeinheit draußen.

Da bin ich mal gespannt ob was geht?!

 

PS: Jetzt muß ein Leistungsmesser (Power2max) und ein Garmin Edge 500 her...... 

 

Update nach dem Stufentest:

Das wäre fast zu schön um wahr zu sein:

Puls niedriger, Laktat niedriger, Maximalleistung geringfügig höher...... (als vor 3 Monaten)
Speed an der Schwelle 3.45! Die Anfangslaktatwerte sind allerdings ein wenig höher als gewohnt (1,14 und 1,23 - eventuell wegen der 5 min gehen/traben vor der Ersten Stufe??), da war ich schonmal bei 0,8mmol. Daraus ergibt sich dann auch ein höherer Schwellenlaktatwert.
Warum ist eigentlich die "freie Freiburg (Simon) - Schwelle" bei 1,5mmol/l über Niedrigleistungslaktat" festgelegt? Bitte um Antworten.......


........aaaber: Urea wieder mal viiiel zu hoch (14), HCT und HGB so niedrig wie schon lange nicht mehr :-(

 

Todo: Blutwerte in den Griff bekommen, nicht durchdrehen, gesund bleiben, weitermachen.......

 

 

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Mo

17

Jan

2011

Stufentest (Rad) bei SIM

Datum: 17.1.2011 - Montag

 

.........5 Tage nach der Gran Canaria Crashwoche.....im Vergleich zum Test vor einem Jahr (damals rund 1 Woche nach Gran Canaria) sind die Laktatwerte deutlich höher, die Pulsfrequenz ein wenig niedriger. Berny hatte das schon vor dem Test vorhergesagt!

 

Zumindest hab ich diesmal die Stufe bei 275 Watt die ganzen 6 Minuten fertig fahren können.

Update 18.1.2011:
Na prack! Jetzt ist gerade der Trainingsplan von Berny gekommen.......ich dachte, dass ich bis jetzt viel trainiert habe!? Der Umfang steigert sich in den nächsten 3 Wochen von anfangs 13 auf rund 16 Stunden.
Nach 10 Minuten Schockzustand bin ich nun ein wenig ruhiger, ist ja nur Sport/Training, soll ja Spaß machen. Also dann, los ...........

 

wolf

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Mo

20

Dez

2010

Altjahreslauf Katsdorf - Wos is´n do los??

Datum: 20.12.2010
Na Bumm......... 1min21sec langsamer als vor 2 jahren??
Auf die Kollegen (Franz, Hubert, Martin) die normalerweise in Reichweite sind gleich mal 1-2 Minuten verloren??
Da muß ich jetzt erst mal nachdenken.........

 

Update 21.12.2010:
Kalt war´s, in der Sonne -2° im Schatten mindestens -6°, also nicht unbedingt meine Temperaturen, 4 Schichten hatte ich am Oberkörper aufgelegt.
Ich hab auch alles gegeben, war mit meiner Leistung eigentlich gar nicht unzufrieden, erst der Blick in die Ergebnislisten und der Vergleich mit 2008 hat mich fast umgeworfen?!
Gut, es war die zwölfte "Trainingseinheit" in dieser Woche, aber ich hab´mich nicht irgendwie müde gefühlt. Das Training am Laufband is´halt auch was Anderes, eher ein Hüpfen ohne Abdruck nach vorne, das haben mir meine Waden mit Muskelkater wieder bestätigt.......

Übertraining, Altersschwäche.....

Vorerst will ich aber noch keine Panik aufkommen lassen, "Ausreden" sind mir nun eh´genug eingefallen ;-)

 

wolf

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Mo

13

Dez

2010

Stufentest (Rad) bei SIM

Datum: 9.12.2010 - Donnerstag

....letztes Jahr um diese Zeit war oben mehr Power da........, unten sind allerdings die Pulswerte heuer deutlich niedriger......

 

Immer wieder kommt die Sprache auf "mangelde Kraft"?!

Allerdings war ich diesmal nicht wirklich gut drauf, ein schwerer Muskelkater (ich denke vom montäglichen Krafttraining) hat hoffentlich das Bild ein wenig verfälscht.

 

Manure........., i hate manure....... (Biff Tannen) ;-)

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Mo

08

Nov

2010

Quer(trainings)rennen des RC-Schnecke/Donauinsel

Datum: 7.11.2010

 

Eine gute Stunde anfangs Hektik wegen der vielen Teilnehmer, dann nach der ersten Runde nur mehr volle Kanne!

Ergebnis? Dauert anscheinend noch?! Gefühlsmäßig werde ich irgendwo im Mittelfeld gelandet sein...

Mir hat´s Spaß gemacht, die Bodenbedingungen waren super, daher war´s Tempo auch richtig flott!

 

wolf

Update 10.11.2010:

Also die erste Ergebnisliste war sch....., zwar wäre ich unter den "Profis" gelandet, allerdings fehlt bei sehr vielen Kollegen eine Runde?! 

Eigentlich is´ wurschst, weil´s um nix geht. Mit meiner Leistung bin ich zufrieden, ich konnte bis zum Schluß Fahrer überholen.

Am Anfang hatte ich zu viel Respekt und bin immer brav Linie gefahren, dadurch hab ich reihenweise im Getümmel Plätze verloren, erst am Ende der ersten Runde hab ich´s dann wie die Anderen frech gemacht und bin einfach spitz innen in die Kurven reingestochen, da ging´s auf einmal dann nach Vorne :-)

In der Mitte des Rennens hab´ ich vor lauter Attackieren mal auf´s Lenken vergessen und bin flockig in einen Busch reingebrettert, derjenige den ich kurz vorher überholt hatte muß sich wohl vor Lachen in die Hose gemacht haben.

Zum Kampf um die goldene Ananas: Gegen Ende hatte ich dann "Harry" in Sichtweite und hab nochmal Alles mobilisiert, .....AAARRRRRGGGGRRRRRR...... eine Runde hätte es noch dauern müssen....... ;-)

 

Update:
Jetzt scheint die Ergebnisliste schon realistischer:
Gesamt: Platz 64 von 156 in der Liste (einige sind da gar nicht drinnen weil die Startnummern ausgegangen sind)

Die Vierziger hab ich mir auch noch rausgezählt: Platz 19 von 48

Fazit: ich muß mich nicht schämen, aber es bleibt Luft nach oben!

 

wolf

 

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Fr

05

Nov

2010

Stufentest (Laufen) bei SIM

Datum: 5.11.2010

 

Naja,..........

unten eh noch ganz gut, in der Mitte fehlts gegenüber April 2009 (Marathonvorbereitung, mit Bestzeit 2:47:02 in Linz) ganz gehörig, oben (wo´s nix mehr bringt) bin ich wieder dabei....
Der UREA Wert ist zu hoch sagt der Coach (11,8), kommt vom zuvielen Training.
Ich nehm jetzt mal ein wenig raus, und mit den Querfeldeinplänen soll ich mich "schleichen" :-)), sagt er....ich solle mit dem "Schei....."  aufhören?!

Is´ immer gut wenn einen der Coach "versteht" ;-)

 

wolf

 

---> Diagramm

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Mi

27

Okt

2010

Mist!.....DNS beim Citylauf.....

Datum: 27.10.2010

 

Ärgerlich....., beim Citylauf konnte ich wegen Kopfschmerzen und leichtem Fieber am Vortag nicht starten.

Naja, wer weiß für was´s gut war, vielleicht hab ich mir eine Enttäuschung erspart, obwohl interessiert hätte es mich schon was momentan auf 10km möglich wäre......

 

wolf

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Mo

18

Okt

2010

Mal was Neues......oder eigentlich "Altes": Radquerfeldein

Datum: 17.10.2010

 

Um über den Winter motiviert zu bleiben, vor allem aber auch um eventuell ein bissl mehr Kraft in die Beine zu kriegen, hab ich mir vor ein paar Wochen einen "Crosser" angeschafft. Am zweiten Tag des Radquerfeldeinrennens in Oberschlierbach hab´ ich ihn dann eingeweiht.

 

Als (Rad)lizenzloser durfte ich "nur" in der Sportklasse teilnehmen.....Das Rennen wurde aufgrund der nur 4 Teilnehmer mit der U17-Klasse auf verkürzter Strecke (10 Runden) durchgeführt. Schwierig war´s für mich trotzdem, wegen des besch..... Wetters war der Kurs nicht so richtig griffig.

 

Egal, wir in der Sportklasse hatten unseren eigenen Fight, und der war gar nicht mal so unspannend, mit einigen Führungswechseln und diversen "Brezen".

Am Beginn war ich Dritter, schon mit einigen Metern Rückstand, konnte mich aber bis zur Mitte des Rennen wieder an die 2 Führenden herankämpfen. Auf der 5. Runde war ich mal bis zu einem "Ausrutscher" (sehr) kurz in Front, auf der sechsten konnte ich die Führung übernehmen und hab sie dann bis zum Schluß nimmer abgegeben. Meine "Sportklassekollegen" haben bis zum Ende Druck gemacht, darum war der Einlauf recht knapp. Nocheinmal "Langmachen" hätte gereicht um mich auf den dritten Platz zurückzuwerfen.

Die besseren U17-Fahrer haben uns sogar überrundet, darum war für uns das Rennen nach 9 Runden (ca. 30min Rennzeit) vorbei.

 

Fazit: hat richtig Spaß gemacht (nona, wenn man gewinnt....) aaaaber, verbessern muß ich mich auf jeden Fall in meiner "Technik", herumgerollt bin ich teilweise wie der erste Mensch :-(

 

Die "richtigen" Rennklassen sind schon mal um einiges spektakulärer, dort wäre ich als Hindernis "herumgestanden".

 

wolf

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Fr

15

Okt

2010

Lauf Hase, lauf!

Datum: 15.10.2010

 

Anita pulverisiert auf der "Heimbahn" ihren eigenen 5000m W50 Rekord und setzt mit 17.37,53 einen neuen Maßstab.

Die gesamte Mannschaft des sportteam.4222 war angetreten um Anita dabei ein wenig zu unterstützen.

Als "Hase" versuchte ich die ersten Runden das ausgemachte Tempo möglichst genau einzuhalten. Anita hinter mir, dann Zabi als Reserve. Und das war auch gut so,  nach 8 Runden lief ich nicht mehr locker, Stefan (Coach) hat dann Zabi nach vorne beordert, ganz entspannt hat er bis eine Runde vor Schluß das Tempo gemacht um Anita und mich auf den letzten 400 Metern noch um 10 Sekunden zu distanzieren. Der Bursche hätte wahrscheinlich locker nochmal 30 Sekunden schneller laufen können.

Auf den letzten eineinhalb Runden hab´ ich für Anita dann Platz gemacht, ich hätte sie einfach aufgehalten, konnte dann auch nichtmal mehr dranbleiben.

 

Meine Zeit: 17.39,88

km Zeiten: 3.32, 3.33, 3.33, 3.32, 3.30

Fazit für mich: da fehlt noch was (Schnelligkeit, Tempohärte, kein Punch mehr am Schluß, ........), kein Wunder ich hab auf sowas (5000-er) nicht hintrainiert (Ausrede!), recht glücklich war ich allerdings mit meiner Performance nicht.

 

wolf

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So

03

Okt

2010

Heimrennen

Datum 3.10.2010

 

Als Erstes: Gratulation an den Veranstalter Gerhard und sein Team, tolle Veranstaltung, perfekte Organisation, das Wetter habt ihr auch richtig bestellt!

 

Letztes Jahr (2009) mußte ich schweren Herzens die Titelverteidigung des "Ortsmeisters" sein lassen, die Achilles haben das Laufen einfach nicht zugelassen.

Und heuer wußte ich eigentlich überhaupt nicht was auf der 6,5km-Strecke möglich war.

Das Triathlontraining hat bei mir den Fokus eindeutig auf´s Radfahren verlagert. 2-3 Laufeinheiten pro Woche sind kaum geeignet um auf so einer "Sprintstrecke" genug Speed zu haben.

"Zabi", unser Youngster mit 14 Jahren, wäre normalerweise nicht zu biegen, und "Gstötti" aus der Nachbargemeinde ist immer ein zumindest gleichwertiger Konkurrent gewesen. Egal, ich war richtig froh wieder dabei zu sein.

 

Zabi hat seinen U16-Lauf vorher überlegen gewonnen und beim Hauptlauf war er nach der ersten Kurve schon vorne außer Sichtweite. Mit Mühe konnte ich das Tempo von Gstötti auf den ersten 2 der 5 Runden mitgehen, und siehe da: Zabi war auf der Dritten plötzlich wieder in Reichweite. Motivation pur! Am Ende der vierten Runde hatte ich ihn ein- und überholt, er konnte aber nochmal zurückfighten. Am Ende des letzten Anstiegs hatte ich allerdings ein paar Meter Vorsprung und noch einen km bis ins Ziel.

Die Panik durch den deutlich grundschnelleren Vereinskollegen überlaufen zu werden war bis zur Ziellinie da, ganze 3 Sekunden konnte ich ins Ziel retten.

 

Zeit: 22.39, das ist 37 Sekunden langsamer als meine Bestzeit. Hmmm.....

Gesamtrang: 5, AK40: 2   Naja, das Leistungsniveau des Feldes war schon mal besser.

4222-er Wertung: Rang 1, knapp vor Zabi, Gstötti mit ein paar Sekunden mehr auf Rang 3

Resümee: Mein sechster Ortmeistertitel (unerwartet und mit Glück) war wahrscheinlich mein Letzter, Zabi gehört eindeutig die Zukunft!

 

Sehr stark läuft momentan Anita. Fast ist sie wieder auf dem Niveau welches sie vor ein paar Jahren schon mal hatte! Masters EM-Medaillien, Staatsmeisterschaftsmedaillie im Halbmarathon, österreichische Mastersrekorde in der W50 am Stück.......Respekt! Beim Gedanken an eine Trainingseinheit mit ihr läuft mir der Angstschweiß über den Rücken........ich darf nicht nachlassen, ich darf nicht nachlassen, ich darf nicht nachlassen........sonst..........

 

wolf

 

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So

19

Sep

2010

Beam me up, Scotty!

Sternzeit: 19.9.2010

 

Beam me up, Scotty!
Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise…………
„Science Fiction“ … hab´ ich mir gedacht als ich die Ergebnisliste vom Abschlußbewerb des Duathloncups in Ternitz sah (10,4 km Lauf, 38,4 km Rad, 5,2km Lauf). Tagessieg in der MAK40 bringt volle 100 Punkte und beamt mich in der Cupendwertung auf Platz 3 in meiner Altersklasse.
Mir ist zwar klar dass ich so gut nun auch wieder nicht bin (das Duathlethenfeld war leider nicht vollständig anwesend), aber Gelegenheiten muss man dann auch ausnützen.
Das Rennen selbst war ordentlich, beim ersten 10km Lauf  hatte ich zu Tun in der zweiten Gruppe mitzuhalten, es wird bei Duathlons der erste Abschnitt anscheinend immer kompromisslos „auf Wertung“ gelaufen. Nicht verwunderlich hatte ich dann auf der ersten der vier Radrunden Beton in den Beinen. Die Strecke hatte aber ein paar Steigungen und knackige Rampen drinnen auf denen ich meine „Stärke am Berg“ nutzen konnte. Bei einem Einzelzeitfahren vorher gestartete Teilnehmer zu überholen ist einigermaßen motivierend.
Den zweiten 5,2-er Lauf hab ich dann auch noch irgendwie heruntergebogen. Zwei Kontrahenten, die ich beim Radfahren knapp vor dem Wechsel geholt hatte, konnte ich leider nicht folgen, die waren allerdings bei meiner derzeitigen Laufperformance auch beim besten Willen nicht in Reichweite.
Wenn mich nicht alles täuscht gibt es die Siegerehrung für den Cup im Rahmen einer Gala des Triathlonverbandes in Salzburg. Dann kommt mein „Hase“ also auch mal wieder raus ;-)
Notiere: Feinen Zwirn raussuchen, schwarze Schuhe putzen, ….. verdammt, wo sind die Manschettenknöpfe?

 

wolf

 

 

 

Leider waren der Zweit- und Drittplatzierte

nicht mehr anwesend............

......wurscht, ich hab trotzdem gejubelt!

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Mo

23

Aug

2010

Auf Messer´s Schneide

Datum: 22.8.2010

 

Auf Messer´s Schneide……

war ich gestern auf der Langdistanz beim Duathlon in Weyer unterwegs. Nach dem Ergebnis vom Vorjahr hab ich mir vorgenommen in der Landesmeisterschaftswertung der Masters40 heuer ums Stockerl zu kämpfen. Gleichzeitig bedeutete das aber auch ein gewisses Risiko einzugehen. Der liebe Gott hat mir dann auch noch “meine” Bedingungen geschickt, bei den hohen Temperaturen an die 30 Grad war mir klar, dass von der Platzierung her ein gutes Ergebnis möglich sein könnte.

 

Zum Rennverlauf: Der erste Laufsplit mit einem 4.00-er Schnitt war für mich durchaus engagiert, der Hintergedanke war, dass ich mich dann auf dem Rad ohnehin wieder “erholen” könnte.Umso ernüchternder war dann die Erkenntnis, dass ich anscheinend den Sprinttriathlon in Blindenmarkt vom letzten Wochenende noch nicht vollständig “verdaut” hatte. Das Radfahren war irgendwie nicht so richtig locker. Jeder Versuch ein wenig zu “pushen” verursachte schon auf der ersten Runde immer wieder Krämpfe in den Waden. Mit der Zeit auf der ersten Runde war ich noch so halbwegs zufrieden, hab allerdings dann auf der Zweiten noch mal bewusst die Intensität zurückgenommen um überhaupt noch auf die Kreuzgruberhöhe raufzukommen und dann noch mit Anstand laufen zu können. Die Krämpfe waren allerdings bis zum Ende des Radsplits treuer Begleiter.

Naja und beim zweiten Lauf hab ich dann gedacht ich blamier´ mich. Als Laufspezialist so daherkommen? Ich hab mich gar nicht auf die Stoppuhr zu sehen getraut. Erst nach dem Rennen hab ich mir die Zeiten abgerufen: 4.15-er Kilometerzeiten waren im Vergleich mit der Konkurrenz eigentlich dann doch akzeptabel.

Ergebnis: Gesamt Rang 22, knapp unter 4h15min, über 5min schneller als letztes Jahr.
OÖ Landesmeister in der M40
Platz 3 in Landesmeisterschaftsgesamtwertung
Bei den gleichzeitig durchgeführten Österreichischen Meisterschaften Platz 3 in der M40 

Selten, sehr sehr selten darf man als Hobbyathlet solche Tage genießen! 

Erkenntnis: es war beinhart, woher die Krämpfe kamen muss ich erst noch herausfinden, die Elektrolyte sollten es nicht gewesen sein, eher die Dehydrierung. Interessanterweise waren sie dann beim zweiten Laufen verschwunden!

 

Auswertung

 

wolf

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So

15

Aug

2010

Sprinttriathlon Ausee Blindenmarkt

Datum: 15.8.2010

 

Sprinttriathlon is´was für Psychopathen, das Tempo welches bei den kurzen Distanzen in den einzelnen Disziplinen gegangen wird verursacht "richtig" Schmerzen!

 

wolf

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So

18

Jul

2010

Duathlon Gallneukirchen, Mondsee Radmarathon, Mostiman

Auch wenn mich wieder mal die rechte Achilles ein wenig quält hab ich in der ersten Saisonhälfte bei den Wettbewerben viel Spaß gehabt.
Über den Linztriathlon mit 5:01 hab ich ja schon berichtet!

 

 

Datum: 13.6.2010

Die Landesmeisterschaft im Kurzduathlon in Gallneukirchen hat mir sogar meine erste "Multisportmedaillie" beschert, Platz 3 in der AK40, Gesamt Platz 19.

 

Datum: 27.6.2010
In Mondsee hab ich dann mal ein "Radrennen" probiert, auf der 140-er Strecke konnte ich Platz 13 in der AK40 und Gesamt den 63 Rang belegen. Leider hat mir das Selbstvertrauen (wahrscheinlich aber auch die Power) gefehlt um am Anstieg auf die Großalm mit der Spitze mitzugehen….mit "nur" 6 min. Rückstand auf den Sieger war ich aber richtig glücklich.

 

Datum: 18.7.2010
Naja und am 18.7.2010 war ich dann in Wallsee beim Triathlon dabei. Die olympische Distanz war zwar vor allem auf der Schwimmstrecke "gut" vermessen (auf der Radstrecke haben auch 2 km gefehlt), mit Platz 7 von 37 in der Ak40 und Gesamt Rang 35 hab ich mich aber schon wie ein richtiger Triathlet gefühlt.

 

wolf

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Sa

15

Mai

2010

Triathlon Debüt

Datum: 15.5.2010

 

Ein wenig frustriert war ich schon nach dem letzten Leistungstest am Rad und den Videostudien im Schwimmbecken. Mein persönliches Ziel für den Linztriathlon hatte ich schon auf “finishen” runtergedreht, weil noch weniger kann dann kein Ziel mehr sein! Die Bedingungen waren ja ekelhaft, für eine schnelle Zeit allerdings durchaus brauchbar.
Barfuss im Regen bei 11° zum Schwimmstart zu gehen war schon mal richtig kalt, der See mit 18° fühlte sich dann dagegen richtig “karibisch” an.

Nach 40 min. Schwimmgemetzel (schneller als erwartet) dann ein katastrophaler Wechsel auf´s Rad. Das Anziehen der diversen Bekleidungsschichten im Regen mit nassem Körper war meine schlechteste Disziplin an diesem Tag. 8,5 Minuten Wechselzeit ist einfach indiskutabel!
Das Radfahren mit 32,7km/h Schnitt (2h45) war ganz OK und ebenfalls deutlich schneller als erwartet. Am Anstieg und auf dem welligen Teil hab ich ein kleinwenig “draufgedrückt”, die bekannten Gesichter bei der Labe in St.Georgen sowie beim Trafo-Treff ;–) haben für zusätzliche Motivation gesorgt, am langen Gegenwindteil auf der B3 war ich auf beiden Runden bewusst locker unterwegs.

Naja, und dann noch laufen….
diesmal nach einem flotten Wechsel (52sec). Als Laufspezialist normalerweise “a g´mahte Wies´n”. Respekt hatte ich allerdings gehörig, weil ich kaum Lauftraining intus hatte. Maximal 2x / Woche und 30km / Woche kann man das eigentlich schon Training nennen?

Es “lief” aber dann überraschend gut.  Lockere Beine und regelmäßige 4.05 bis 4.08-er Kilometerzeiten haben richtig Spaß gemacht, scheinen aber ohne Tempotraining mein Maximum zu sein. Am Anfang hab ich sogar auf´s Trinken vergessen, erst bei km 8 sind die Erinnerungen an den Wienmarathon  2007 wieder hochgekommen, und ich habe mir dann regelmäßig bei den Labestationen 10 sec. gegönnt um einen Becher ISO nachzuschütten.
Die letzten Kilometer waren dann trotzdem ein paar wenige Sekunden langsamer (Gesamt HM: 1:26:14), aber was sind schon Sekunden, wenn man in der ersten Wechselzone auf den Durchschnitt gleich mal 5 min. liegenläßt!

Mit meinem Triathlon-Debüt bin ich mal sehr zufrieden, die Gesamtzeit mit 5:01:40 war nur minimal über meiner Traummarke von 5 Stunden, und ich weiß wo ich die Zeit verplempert hab´.

 

wolf

 

Auswertung

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Mo

18

Mai

2009

Neue persönliche Bestzeit beim Linz Marathon

Datum: 18.5.2009
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Das war mein Rennen gestern! Genau mein Wetter, genau meine geliebten hohen Temperaturen!
 
Weil ich ja aufgrund des Tempotests bei Berny (SIM) von letzter Woche wusste welches Tempo für mich über die Marathondistanz Sinn macht hab ich natürlich versucht das Besprochene umzusetzen…..Also km-Zeiten und Pulswert auf den Zielwert angeschraubt und laufen lassen….
Genau bis zur "Tschik-Bude" bei km 22 ging's auch wie geplant, auf einmal allerdings Gegenwind und keine Konkurrenten mehr im Umkreis!  Ich hab schon resigniert, die km-Zeiten waren mit 4:02-4:03 immer ein paar Sekunden langsamer als in meiner Marschtabelle.
10 km Gegenwind bis nach dem Wasserwald, doch auf einmal ab dem 32-er hab ich 3:55-er Zeiten auf der Uhr!
Beim 36-er hab ich dann ausgerechnet, das ich mit einer kleinen Tempoerhöhung noch an meine persönliche Bestzeit heranlaufen kann, "ist ja nicht mehr weit" hab ich mir gedacht und bin "auf Anschlag" gegangen! 3:52 und 3:53 bei km38 und km39 doch plötzlich macht die linke Wade zu - Krampfgefahr! Noch mal Flüssigkeit mit Gewalt reingedrückt und ein wenig Intensität rausgenommen, beim Einbiegen auf die Landstraße noch mal das Gleiche, da halfen dann aber die Bassboxen und die Cheerleader - rein in den "roten Bereich" 3:39 auf dem 42-er Kopfsteinpflasterkilometer und ins Ziel jubeln!
 
Ergebnis:
Neue persönliche Bestzeit mit 2:47:02 (jetzt mit Vierzig um 20 Sekunden besser als vor 3 Jahren)
Die zweite Hälfte war die Schnellere!
 
Gesamtrang 20
OÖ Landesmeisterschaften Rang 6
AK40 Masters Landesmeisterschaften Rang 3
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Mein Körper ist übrigens heute ganz schön am Sand. Obwohl ich eigentlich "halbwegs was vertrage" bin ich diesmal doch mit Vollgas gegen die Wand gefahren. Wenn die Einstellung stimmt kann der Kopf den Organismus ein wenig "overrulen" mit der Folge, dass ich heute die Treppen lieber rückwärts runtergehen würde (wenn´s nicht so doof aussehen würde) :-))

 

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Mo

14

Apr

2008

Trainingsmarathon ?

Datum: 14.4.2008

 

Gestern hab ich einen Trainingsmarathon absolviert: die ersten 28km in 4.54, die letzten 14 knapp unter 4.00. Das war so geplant als ein letzter starker Trainingsreiz für Wien in 2 Wochen.

Mal sehen ob´s gut geht oder ob diese Risikotrainingsvariante zu viel des Guten war. Leider ist heuer die Vorbereitung nicht so gut gelaufen, sodaß mein Potential normalerweise nicht reicht um an meine Marathonbestzeit heranzukommen, darum versuche ich mit Risiko und Experiment zu schauen was geht...................

 

Durch das hohe Tempo zum Schluß hat das so ausgesehen wie wenn man mit´n Balkenmäher durchs hohe Gras fährt.......

 

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Mo

18

Jun

2007

Gallia Duathlon

Datum: 18.6.2007


Der Duathlon-Wettbewerb gestern in Gallneukirchen (immerhin Landesmeisterschaft) hat großen Spaß gemacht.
Zwar war ich auf dem ersten 10-er ganz schön vorsichtig (Platz 29 in fast 41 min), hab dann aber schon beim Radfahren einige Plätze gutmachen können (13. Zeit, 40 km: laut meiner Uhr 34,0 km/h Schnitt). Der 5000-er war dann vergleichsweise für einen Laufspezialisten wie mich entsprechend: 4. Zeit (18.50).
Meine Resümee der Teilstrecken: Ich hab nicht auf dem 10-er verloren, sondern auf dem 2. und 3. Teil gewonnen…..
Fazit: für mich ein tolles Erlebnis, dank der professionellen Hilfe von Berny (SIM)!

Zu meinen Zielen in nächster Zeit:
Oberste Priorität hat am 7.10.2007 der Marktlauf in St. Georgen (6500 m), da bin ich lokaler Titelverteidiger, da möchte ich mein Laufpotenzial ausschöpfen können….
Solange es noch geht (vielleicht ein paar wenige Wochen) möchte ich mich allerdings beim Radfahren noch verbessern.

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